Drei saudische Schwestern auf der Flucht

Die drei Schwestern Manal, Muna und Nauf haben den Islam verlassen und sind nun auf der Flucht. Sie werden von ihrer Familie verfolgt und befinden sich daher momentan in großer Gefahr, da auf  Apostasie (Abfall vom Glauben) in Saudi-Arabien die Todesstrafe steht. Außerdem stellt dies für Familien dort eine große Schande dar, besonders wenn es die Töchter betrifft und somit ist es sehr wichtig für die Angehörigen, die Mädchen nach Saudi-Arabien zurückzubringen und der entsprechenden Strafe zuzuführen.

Daher bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Die drei Schwestern müssen so schnell wie möglich ihren derzeitigen Aufenthaltsort verlassen, haben aber keine finanziellen Mittel. Bitte spenden Sie daher auf GoFundMe, damit sie sich in Sicherheit bringen können.

https://www.gofundme.com/operation-rescue-sisters-saudi

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Säkulare Flüchtlingshilfe auf den Humanistentagen 2018

„Für den Schutz der Geflüchteten ohne Glauben muss auch in Deutschland besser gesorgt werden. Denn sie sind hier ebenfalls nicht sicher vor Zugriffen durch Familie oder religiöse Fanatiker.“ Bei der Diskussion auf dem HumanistenTag 2018 in Nürnberg ging Stefan Paintner (Säkulare Flüchtlingshilfe e.V.) auf die besondere Situation der religionsfreien Geflüchteten ein. Öffentlichkeit und Politik nehmen die Problematik noch nicht ausreichend wahr – darüber waren sich alle Podiumsteilnehmer einig.

Zum Thema „Gottlos und verfolgt – Asylgrund Atheismus“ saßen neben Stefan Paintner der bengalische Blogger Arnab Goswami, der irakische Blogger und Aktivist Amed Sherwan und Michael Bauer vom HVD Bayern auf dem Podium.

Die beiden Blogger machten auf die Situation der Atheisten in muslimischen Ländern aufmerksam. Sie berichteten über ihre eigenen, sehr traumatischen Erfahrungen, die bis zur Folter reichten.

 

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Ägyptischer Aktivist Sherif Gaber verhaftet

Am 2. Mai postete Sherif Gaber, ein bekannter ägyptischer Blogger, den obigen Text. Er sei in einer Polizeistation und falls man in einer Stunde nichts mehr von ihm hören würde, sei er verhaftet worden.

Ägypten geht schon seit einiger Zeit unter dem Druck der islamistischen Al-Nour Partei verstärkt gegen Freidenker vor, die sich mit dem Islam kritisch auseinandersetzen. Die Al-Nour Partei vertritt eine sehr fundamentalistische Haltung zum Islam und bekam in einer radikal-islamistischen Allianz bei der Parlamentswahl 2011 über ein Viertel der abgegebenen Stimmen.

Ägypten beheimatet schon länger atheistische Aktivisten, welche auch durchaus in den offiziellen Medien zu Wort kamen. Doch in den letzten Jahren sahen sie sich einer immer stärker werdenden Verfolgung ausgesetzt.

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CEMJ – Council of Ex-Muslims Jordanien gegründet

Mutige Menschen haben den Council of Ex-Muslims Jordanien gegründet. Er soll allen eine Heimat geben, die sich in dem islamischen Land, in dem Kritik am Islam hart bestraft wird, als Humanisten und Freidenker verstehen. Diejenigen, die sich der Religion abgewandt und der Philosophie, der Naturwissenschaft und dem kritischen Denken verpflichtet sehen, können sich hier vernetzen, Hilfe suchen und sich über verschiedene Themen informieren.

Die Gründung des Councils of Ex-Muslims Jordanien ist ein Zeichen für die starke Zunahme religionkritischen Denkens in der islamischen Welt, die quer durch alle Länder beobachtet werden kann.

Rede von Mohammed Al Khadra:

http://ex-muslimofjo.com

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Weiterer Freidenker in Haft

Asad Noor (25), ein bekannter Blogger aus Bangladesch könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren erwarten, da er sich im Internet kritisch zum Islam geäußert hatte. Er wurde Ende Dezember am Flughafen Dhaka verhaftet.
In Bangladesch ist die Situation für Atheisten oder Kritiker des Islam sehr gefährlich. Es sind dort schon dutzende Blogger und Aktivisten durch islamische Fundamentalisten zu Tode gekommen.

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Ägypten geht verstärkt gegen Atheisten vor

Durch den Aufstieg des Atheismus in den islamisch geprägten Länder sehen sich immer mehr Länder dazu veranlasst mit zunehmender Härte gegen freies kritisches Denken vorzugehen. Nachdem schon das Königreich Saudi-Arabien Atheisten mit Terroristen gleichgesetzt hat, zieht nun Ägypten nach. Diese Reaktionen können als Indiz dafür gewertet werden, dass sich die Nutznießer einer reformunfähigen Theokratie durch die Aufkärung und das kritische Denken ernsthaft gefährdet sehen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-gesetz-gegen-atheisten-kampf-gegen-die-nichtglaeubigen-a-1185410.html

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Saudische Schwestern in der Türkei könnten nach Saudi Arabien ausgeliefert werden

Die beiden Schwestern Ashwaq Hamoud, 30, and Areej Hamoud, 28, sind aus Saudi-Arabien geflohen, da sie dort massiven Misshandlungen von ihrer Familie unterworfen waren. Sie sollen nun zwangsweise rückgeführt werden. In Saudi Arabien kann ihnen neben einem Ehrenmord oder ernsthaften Misshandlungen durch die Familie auch rechtliche Gefahr drohen, da sie wegen fehlendem Gehorsam gegenüber den Eltern eine Gefängnisstrafe verbüßen könnten.

Die Säkulare Flüchtlingshilfe betreut einige Fälle von Frauen, die aus Saudi-Arabien geflohen sind. Aus unserer Erfahrung darf es keine Rückführung in Ihr Heimatland Saudi-Arabien geben!

https://www.hrw.org/news/2017/12/15/turkey-saudi-sisters-risk-forced-return

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Hamesd Rastkerdars Asylantrag trotz atheistischer Überzeugung abgelehnt

Hamesd Rastkerdar aus dem Iran, der seit 2015 in Deutschland lebt, hat leider für sein Asylantrag im August 2017 einen negativen Bescheid erhalten. Da er im Interview einen muslimischen Übersetzer hatte, wurde der wesentliche Punkt,  daß er Atheist ist, nicht ins Protokoll übernommen. Herr Rastkerdar war im Iran aktiv in einer Studentengruppe, die kritische Fragen zum Islam gestellt hatte und auch Flugblätter verteilte. Als der Erste seiner Mitstreiter verhaftet wurde, floh Herr Rastkerdar nach Deutschland, da im Iran auf Apostasie (Abfall vom Glauben) die Todesstrafe verhängt werden kann. In Deutschland war er auch sehr aktiv im Zentralrat der Ex-Muslime.

Falls er abgeschoben werden würde, wäre es wegen seines offenen Bekenntnisses zum Atheismus wahrscheinlich, dass er im Iran hingerichtet würde. Deshalb setzt sich die Säkulare Füchtlingshilfe dafür ein, dass er in Deutschland als Asylant anerkannt wird!

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