Säkulare Flüchtlingshilfe spricht im EU Parlament

Die Säkulare Flüchtlingshilfe beschrieb die besondere Lage der Atheisten mit muslimischem Hintergrund, die in Deutschland Asyl suchen. An Beispielen illustrierte Stefan Paintner die Methoden, wie Kritiker in Europa mit großer Wirksamkeit zum Schweigen gebracht werden, wie der Beschattung saudischer Geflüchteter durch saudische Behörden oder den Aktivitäten islamistisch, schiitischer Milizionäre (z.B. der Rockerbande „Al Salam 313“, welche vor kurzem von der Polizei mit einer Großrazzia in den Fokus genommen wurde). Es trauten sich unter diesen Umständen nur sehr wenig Betroffene zu sprechen und diese benötigten besonderen Schutz.

Weiterhin stellte er auch konkrete Forderungen zum Verfahren. So solle eine Vertrauensperson der geflüchteten Person bei der Asylbefragung anwesend sein dürfen, um die korrekte Vermittlung des Gesagten zu kontrollieren. Es seien schon öfters wesentliche Inhalte bei den Asylgesprächen nicht oder nicht richtig übersetzt worden. Des weiteren solle die für Deutschland geltende Wohnsitzauflage für nichtreligiöse Asylsuchende ersatzlos gestrichen werden, da dies die Sicherheit der Betroffenen stark erhöhe.

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