„Ich habe die Gesellschaft nicht abgelehnt. Ich habe es abgelehnt, ihr zu gehören.“

Die Freiheit verschwindet nicht von heute auf morgen. Sie schwindet nach und nach – durch Regeln, die ganz normal erscheinen und dadurch, dass immer mehr Entscheidungen nicht in deiner Hand liegen sondern von anderen „zu deinem eigenen Besten“ getroffen werden.
Für manche Frauen besteht die Gefahr nicht im Chaos oder in der Gesetzlosigkeit, sondern in einem Leben, das von anderen bestimmt wird: wie sie sich kleiden sollen, wen sie lieben sollen, wann sie heiraten sollen und wann sie schweigen sollen.
Nabbaa wuchs in dem Bewusstsein auf, dass Unabhängigkeit als Trotz gewertet würde. Was folgt, ist ihre Geschichte – nicht die Geschichte eines Symbols, sondern die eines Menschen, dem seine Selbstbestimmung nach und nach genommen wurde.
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