Livestream: Diskussion „Islam und Menschenrechte“

Heute um 20 Uhr findet der Livestream zu der Diskussion „Islam und Menschenrechte – Verschiedene Kulturen – die gleichen Probleme?“ statt.

Vier Menschen aus vier Ländern mit sehr unterschiedlicher kultureller Prägung diskutieren, in wieweit sich trotz aller Unterschiede die Probleme in diesen Ländern ähneln und ob dies etwas mit dem Islam zu tun hat.

Die Diskussion wird von Hamed Abdel Samad in einem Interview reflektiert.

Der Abend wird von Rana Ahmad eröffnet und Mina Ahadi leitet mit einer finalen Ansprache zur Diskussion mit dem Publikum über.

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Die Notwendigkeit einer Säkularen Flüchtlingshilfe

Die Rolle der Säkularen Flüchtlingshilfe e.V. im Kampf für Menschenrechte weltweit.

Michael Schmidt-Salomon stellte am 12.11.2018 die ARR-Berlin (Vertreten durch Dr. Carsten Frerk) im Haus der Bundespressekonferenz vor.  Anwesend waren auch  Rana Ahmad (Autorin, Mitbegründerin der Säkularen Flüchtlingshilfe) und Stefan Paintner (Vorstand und Mitbegründer der Säkularen Flüchtlingshilfe)  anwesend. Des weiteren nahm Mina Ahadi, die sowohl Vorsitzende im Zentralrat der Ex-Muslime, als auch im Vorstand der Säkularen Flüchtlingshilfe ist, teil. Sie erläuterten aus unterschiedlichen Perspektiven die Notwendigkeit, als auch die speziellen Aufgaben ihrer Arbeit.

Vor allem ist es die besondere Gefährdungslage von Menschen, die sich vom Islam abwenden, welche offene Gesellschaften vor Herausforderungen stellt. In kaum einer Gruppe ist es riskanter offen seine Meinung zu sagen als für Islamkritiker. Hierbei gilt es sich, gerade im Rahmen des Jubiläums der Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vor 70 Jahren, bewusst zu machen, dass diese Menschenrechte auch hier verteidigt werden müssen. Und es müssen auch die Menschen, die diese Rechte unter größten Gefahren einfordern von uns als humanistisch eingestellter Gesellschaft mit aller Entschiedenheit geschützt werden.

An ihrem Beispiel zeigt sich besonders deutlich, wie sehr Religionen als Gegenentwurf zu eben diesen Menschenrechten stehen. Dort gelten nicht die unveräußerlichen Rechte des Individuums, sondern vielmehr das Recht der religiösen Gemeinschaft am Individuum. Hierzu findet am 16.11.2018 eine Veranstaltung der Säkularen Flüchtlingshilfe e.V. im Palisa (Palisadenstr. 48, 10243 Berlin) unter dem Titel „Islam und Menschenrechte – verschiedene Kulturen – die gleichen Probleme?“ statt.

Mit diesen Argumenten unterstreicht die Säkulare Flüchtlingshilfe die Notwendigkeit einer konsequenten Trennung von Staat und Kirche. Obwohl immer wieder behauptet wird, dass unsere Werte, also die Werte einer offenen und toleranten Gesellschaft auf christlichen Werten beruhen, so finden sich ebendiese Werte innerhalb kirchlicher Strukturen nicht wieder, da sie den religiösen Werten widersprechen. So gibt es dort keine Glaubensfreiheit, keine sexuelle Selbstbestimmung und keine freie Meinungsäußerung.

Die Säkulare Flüchtlingshilfe möchte die Auseinandersetzung mit dem Islam nutzen, um sich kritisch mit den eigenen Werten auseinanderzusetzen und das Recht auf individuelle Selbstbestimmung gegen religiöse, nationalistische und rassistische Tendenzen zu stärken.

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Säkulare Woche der Menschenrechte

Am 11. – 18.11.2018 nimmt die Säkulare Flüchtlingshilfe Stellung zum Thema Menschenrechte in islamischen Ländern. Hierzu findet am 16.11.2018 eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Islam und Menschenrechte – verschiedene Kulturen, die gleichen Probleme?“ statt. Außerdem sind Vertreter der Säkularen Flüchtlingshilfe bei einer Pressekonferenz am 12.11.2018 gemeinsam mit Vertretern der Giordano Bruno Stiftung und der ARR Berlin anwesend.

Weiterhin finden in der Woche  Veranstaltungen der Richard Dawkins Foundation, der Giordano Bruno Stiftung, der ARR Berlin und des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) statt.

Genauere Informationen finden Sie unter:
http://saekulare-woche.de/

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